Warten auf Inspiration…

… ist wie warten auf Godot. Sie kommt einfach nicht. Das in dem Fall deswegen, WEIL du auf sie wartest. Kommt dir das bekannt vor?

Eigentlich bist du ja ein kreativer Mensch mit 1000 Ideen. Geht es dann konkret um ein bestimmtes Vorhaben, bist du plötzlich blockiert.

Aktuell habe ich es bei meinem Vorstellungstext über mich auf dieser Seite erlebt und bin so glücklich darüber, wie leicht es letztendlich war! Doch bis dahin ging ich einen langen Weg. Das hätte nicht sein müssen, hätte ich auf meine Erfahrungen diesbezüglich zurückgegriffen.

Vom Mühsal zum zündenden Funken

Viele Wochen habe ich mich so sehr abgemüht und diese Aufgabe über Monate hingeschoben. Jedesmal, wenn es in meiner Todo Liste aufploppte, hatte ich ein schlechtes Gewissen und dachte: „Ja, morgen mache ich es.“ 

Manchmal habe ich etwas recherchiert, Ideen notiert. Mir fielen 2-3 Sätze zum Thema ein, doch dann ließ die Motivation nach.

Ich merkte, dass ich mit so vielen anderen Dingen beschäftigt war, den Kopf so voll hatte. Da konnte ich nicht inspiriert sein. Es gab zu viele wichtigere Aufgaben, die zu erledigen waren.

Die Zeit verging, ich hatte einiges abgearbeitet, und ich konnte mir nach und nach mehr Mußestunden gönnen.

Plötzlich war sie da!

Nachdem ich mir wieder einmal etwas Entspannung gegönnt hatte, kam die zündende Idee für den ersten Absatz und einen vagen Aufbau des Textes. Nachdem ich diesen Einstieg geschrieben hatte, floss es aus mir heraus, und in einem Rutsch hatte ich den Text fertig! So leicht kann es gehen!

Danach schüttelte ich den Kopf, denn ich müsste es doch schon wissen: Der kreative Schaffensprozess kann man immer nur ohne Druck und mit Muße entstehen.

Es sind oft die äußeren Zwänge oder selbstauferlegte, die mich unter den Schaffensdruck setzen, mich denken lassen: „Ich brauche den Text JETZT!“.

Wie du siehst, ich habe es bisher gut überlebt, dass es den neuen Text so lange nicht gab. ?

Dafür ist er nun perfekt für mich, und er kommt sehr gut beim Publikum an. Was will ich mehr?

Mein Fazit für die Inspiration und effektive Erledigung von Aufgaben

  • Denke nicht krampfhaft über ein bestimmtes Thema nach. Beende das Gedankenkarussell. 
  • Widme dich anderen Aufgaben. Sammle in der Zwischenzeit Ideen und notiere diese. Hilfreich ist hierbei, mit offenen Augen durchs Leben zu gehen. Vielleicht spricht jemand einen Satz aus, oder du siehst ein Design, Farben, riechst Düfte und kannst plötzlich Verknüpfungen zu deinem Thema herstellen. Auch das Durchforsten von Suchmaschinen kann hilfreich sein. 
  • Abschalten und entspannen: Gehe an die frische Luft, gönne dir Pausen oder auch mehrere Tage Auszeit von diesem bestimmten Thema. Dann kann die Inspiration ganz plötzlich kommen. Bei mir ist es dann immer so, dass ich mich hinsetze, mit den ersten Zeilen beginne, und dann fließt der Text aus mir heraus. Das geschah auch schon einige Male mitten in der Nacht… Aber „wat mutt dat mutt“ – wie die Norddeutschen sagen. ?
  • Bedenke: Es kann manchmal etwas länger dauern, bis die Inspiration da ist. Setze dich daher nicht unter Druck.

Welcher ist dein persönlicher Weg zur Inspiration? Erzähle mir, wie es dir mit dem Thema geht!

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2 Kommentare

    • Das sehe ich auch so. Wichtig ist, ein (elektronisches) Notizbuch dabei zu haben. Denn jede noch so kleine Idee kann man rasch wieder vergessen.

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