Meine Top Tipps bei Hitze und ein Rezept

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(Un)geliebte Hitze

Auch in Norddeutschland befinden wir uns wieder einmal in einer Hitzewelle. Aufgrund der tagelang herrschenden Temperaturen weit jenseits von 30 Grad erwärmen sich Räume sehr stark, wodurch sich viele Menschen unwohl fühlen. Wer zu dieser Zeit in einem Büro ohne Klimatisierung arbeiten muss, wird schnell merken, dass er sich nicht lange konzentrieren kann. Auch draußen zu sein ist für viele Menschen eine Herausforderung. Die sehr Hitzeempfindlichen unter den Hochsensiblen haben es zu dieser Zeit besonders schwer, denn auch hier gilt: Sie empfinden alles um ein Vielfaches stärker.

Für viele Leute ist klar: Abkühlung muss her! Ich habe schon sehr viel probiert, um drinnen und draußen halbwegs gut überleben zu können, und daraus einige praktikable Tipps gewonnen. Diese stelle ich dir gleich vor.

Zuerst zu den Basics

  • Ich gehe davon aus, dass bei dir an allen Fenstern Rollläden oder noch besser Außenjalousien montiert sind, und dass du diese rechtzeitig geschlossen hast. Die Fenster solltest du auch schließen, bevor die Außentemperatur höher ist, als in den Räumen.
  • Dass du viel trinken solltest, ist dir sicherlich auch bekannt. Damit sind Wasser, Kräutertees, Schorlen gemeint. Die Getränke sollten lauwarm sein. Ansonsten geht dein Körper in den Heizmodus über, was nicht in deinem Sinne wäre.
  • Deine Kleidung sollte hell und luftig sein.

Diese Maßnahmen verhindern das Schlimmste, nichtsdestotrotz ist es bei tage- oder wochenlanger Hitze unangenehm warm in den Räumen, sodass du wahrscheinlich noch mehr tun möchtest, um dich zumindest halbwegs wohlzufühlen.

Wenn die Voraussetzungen gegeben sind, ist die Installation einer Klimaanlage das Komfortabelste und Wirkungsvollste. Ich hatte in meiner alten Heimat hin und wieder das Vergnügen, einen Freund zu besuchen, der in einer vollklimatisierten Wohnung lebt und arbeitet. Das ist eine Wohltat! Auch (richtig) klimatisierte Büros und öffentliche Gebäude, Geschäfte sind aus meiner Sicht wunderbar und leider in unseren Breiten immer noch kaum vorhanden. Das trotz ständig steigender Temperaturen.

Meine Top Tipps bei Hitze

Vieles habe ich probiert, um diese Tage oder Wochen zu überstehen. Die Dinge, die für mich funktionieren gebe ich gerne an dich weiter. Da ich leider keine vollklimatisierte Wohnung habe, kaufte ich mir einen

  • Turmventilator. So einen lernte ich bereits im Büro kennen, und wusste, dass dieser tatsächlich etwas taugt. Ich habe mich für ein anderes Modell als im Büro entschieden, da dieser Ventilator einen niedrigeren Geräuschpegel hat. Der Klarstein Sky High Säulenventilator*  verfügt über nützliche, einstellbare Funktionen, wie Nachtmodus, Oszillation, 3 Geschwindigkeitsstufen. Auch einen Timer kann man aktivieren. Sehr praktisch ist die Fernbedienung. Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden. Auch bei großer Hitze komme ich mit den Gebläsestufen 1 und 2 aus. Auch nachts stört mich der Ventilator nicht. Ich lasse ihn bis zum Einschlafen laufen (Timer). Ich war bisher kein Fan von Ventilatoren, da ich nur die Tischventilatoren kannte, die einen unangenehmen Luftzug erzeugen. Der Turmventilator hingegen bietet einen sehr wohltuenden Luftstrom. Probiere es aus!
  • Als ich bemerkte, dass es leider auch in Norddeutschland wärmer wird, als mir lieb ist, begab ich mich auf Suche nach weiteren Dingen, die mich abkühlen könnten. So etwa dieses kühlende Handtuch*. Ich war skeptisch, doch es funktioniert. Es arbeitet mit Verdunstungskühlung und ist auf der Haut nicht so nass, wie wenn du ein normales nasses Handtuch um den Nacken legst. Dieses Tuch hält dich für einige Zeit dort kühl, wo du es auflegst. Danach musst du es wieder in Wasser tränken. Zur Aufbewahrung musst du es in einen verschließbaren Beutel geben, ansonsten trocknet es aus und ist nach längerer Zeit nicht mehr benutzbar – so meine Erfahrung…
  • Eine Alternative zu dem Tuch ist ein Waschlappen, der in kühles Wasser mit ätherischem Pfefferminzöl getaucht wurde. Damit reibe ich Nacken, Arme und manchmal auch die Beine ab.
  • Zusätzlich habe ich mir ein Kühlpad* bestellt, um hauptsächlich meine Füße damit zu kühlen, wenn ich nicht zu Hause bin. Daheim tut es ja auch eine Schüssel mit Wasser. Dieses kühlt sehr gut, muss jedoch immer wieder in den Kühlschrank gelegt werden. Daher ist es nur praktikabel, wenn du an einem Ort bist, an dem es einen Kühlschrank gibt. Ich lege es mir manchmal in den Nacken oder halte es an den Kopf, was kurzfristig gut wirkt.
  • Ich trage luftig lockere Kleidung aus Naturfasern. Ich persönlich fühle mich in Kleidung aus Kunstfaser, selbst wenn es Funktionskleidung ist, sehr unwohl. Für mich sorgt diese für zu wenig Belüftung und für mehr Körpergeruch. Die Werbung behauptet das Gegenteil. Dies – und auch alles andere – muss jeder für sich selbst herausfinden…
  • Wenn ich mich draußen aufhalte, setze ich eine Kappe auf, um einen Sonnenstich zu verhindern.
  • Der gute Wald wird oft vergessen. Ich liebe ihn – ganz besonders auch in der warmen Jahreszeit, da er recht kühl ist und gute Luft spendet.
  • Für unterwegs nehme ich einen Fächer oder einen Handtaschenventilator* mit.
  • Für den PC-Arbeitsplatz habe ich so einen süßen USB-Miniventilator*. Der funktioniert wirklich sehr gut. Ich lasse die Luft nicht für lange Zeit direkt ins Gesicht blasen, sondern eher seitlich daran vorbei, da der Luftstrom auf die Augen austrocknend wirkt.

Ich tue auch einiges, um die Hitze im Körper nicht zu steigern:

  • Ich dusche lauwarm, aber nicht kalt, auch wenn es manchmal sehr verlockend ist. Hier gilt Ähnliches wie fürs Trinken.
  • Ich bewege mich langsam, Sport oder sehr anstrengende Hausarbeiten müssen zu der Zeit warten.
  • Ich nehme keine aufheizenden Lebensmittel zu mir. Das sind scharfe Gewürze, Schwarztee, Kaffee (ich gebe zu: nur an gaaanz heißen Tagen verzichte ich auf meinen Morgenkaffee), Alkohol, schwere Speisen wie etwa Schweinebraten. Im Sommer habe ich ohnehin mehr Appetit auf leichte, sommerliche Gerichte.
  • Ich trinke viel Wasser. Damit ich hier Abwechslung habe, versetze ich es in einer Glaskaraffe abwechselnd mit Zitronenscheiben, Minze, Orangenscheiben, und was mir noch so einfällt. Manchmal trinke ich auch mit Wasser verdünnte, frisch gepresste Säfte.

Mein erfrischender Rezeptbonus für dich

Mein Lieblingsgetränk in diesem Sommer ist ein sehr leicht zuzubereitender Smoothie. Du schälst eine halbe Gurke, teilst sie in große Stücke, ebenso gehst du mit einer halben Ananas vor. Beides pürierst du mit etwas Wasser und fügst einen Spritzer Zitronensaft hinzu. Lass es dir schmecken!

Ich freue mich, wenn du einige Anregungen gegen die Hitze für dich finden konntest. Gib mir gerne Feedback oder schreibe mir deine persönlichen Tipps!

Ich wünsche dir eine schöne Zeit und bis bald!

Deine Pam

P.S. Falls du den Hinweis auf meinem Beitragsbild nicht lesen kannst: Dies ist ein Bildausschnitt von einem meiner Gemälde: „On the Sunny Side of Life“

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