Beitragsbild Frag Pam - Entspannung statt Stress - Mann sitzt auf der Fensterbank

Wetten, dass auch DU im stressigen Alltag entspannen kannst?

Entspannen trotz Stress und Zeitmangel

Du bist gestresst und ausgelaugt? Entspannen und runterkommen wird ständig empfohlen, doch du weißt nicht, wann du das machen sollst?

Das schaffst du! Triff jetzt die Entscheidung, es dir wert zu sein, wenigsten ein bisschen Zeit für Entspannung zu nehmen. Lies weiter, und erfahre, was du tun kannst. 

Schnell entspannen, aber wie?

Entspannen und schnell klingt wie ein Widerspruch. Doch es gibt Möglichkeiten, in Kürze zu entspannen. Das ist besser, als den ganzen Tag unter Strom zu stehen. Nachhaltiger ist es natürlich, regelmäßig etwas mehr als vielleicht 2 bis 5 Minuten auszuruhen. Hier sind ein paar Tipps, wie du schnell entspannen kannst:

Frau im weißen Kleid steht am Strand und atmet. Sie hat die Arme ausgebreitet.

Atmen. Ja, so einfach! Ich meine damit das bewusste Atmen. Also: Halte einen Moment inne und atme mehrere Male tief ein und aus. Am besten in der frischen Luft. Das geht auch vor dem geöffneten Fenster.

Wenn dir im Alltag oder im Büro alles zu viel wird, dein Kopf raucht, dein Puls rast: Gehe wenige Minuten hinaus oder auf die Toilette. Atme, beruhige den Geist, lasse Gedanken vorbei ziehen. Wenn du kaltes Wasser über die Handgelenke laufen lässt, erfrischt dich das zusätzlich.

Wenn möglich, gehe kurz spazieren, auch wenn es nur 2-5 Minuten um den Häuserblock sind.

Im Hier und Jetzt sein. Das kostet nicht extra Zeit: Du trinkst sicherlich Kaffee, Tee oder ein anderes Getränk im Verlauf des Tages. Dann genieße dies bewusst, nimm den Geschmack und die Temperatur wahr, denke an nichts anderes. Verrichte keine Arbeit nebenher. Wenn du arbeitest, dann sei auch dabei präsent. Lasse dich nicht ständig ablenken.

Dieser Tipp spart Zeit ein: Konsumiere keine Nachrichten mehr wie Tagesschau, Zeitungen, einfach alles, was voll von Negativmeldungen ist. Keine Sorge, Wichtiges entgeht dir nicht. Dein Umfeld oder Posts in sozialen Medien teilen es dir mit . Überdenke auch deinen TV-Konsum. Wenn du das einige Zeit machst, geht es dir auch psychisch besser und du kannst in der Zeit, die du gewinnst, Wertvolles für dich tun.

Wenn du nach Hause kommst, dann schüttle den Tag ab. Mache es den Hunden nach. Hast du schon einmal beobachtet, wie sie sich schütteln? Finde deine Technik! Wichtig ist das Mindset, die Bewusstheit, alle Spannung, allen Stress und Ärger des Tages abzugeben.

Nimm dir auch Zeit für Stille. Diese gibt dir Kraft, und du findest wieder zu dir. Lies mehr dazu in meinem Artikel.

In den ruhigen Momenten achte bewusst auf deine Muskelspannung. Ohne es zu merken, spannt man Muskeln an. Häufig sind es die Gesichtsmuskeln oder die Muskeln im Schulter-Nackenbereich. Lasse dann bewusst den Kiefer fallen und stelle dir vor, wie sich alle Gesichtsmuskeln lösen. Probiere es gleich! Merkst du den Unterschied?

Na? Ist bei den Tipps etwas für dich dabei? Probiere am besten alles aus und finde deine Lieblingstechnik(en). Diese wendest du bitte regelmäßig, idealerweise täglich mehrmals an. Nach und nach wird das ein Selbstläufer.

Setze Prioritäten für dein Wohlbefinden

Ich höre oft Argumente wie: “Zeit für mich kann ich mir nicht leisten, ich habe Job und Kinder.” Bitte überlege, ob du wirklich keine 10 Minuten am Tag hast, etwas für dich zu tun. Immerhin tust du damit auch den Kindern Gutes, wenn du entspannter und aufmerksamer bist. Die 10 Minuten (oder besser mehr) hat man immer. Ich weiß, diesen Satz hast du auch schon öfter gehört oder gelesen. Du denkst: “Wenn man alles zusammen zählt, wofür man 5 bis 10 Minuten haben soll, kommt man auf eine stattliche Summe.” Da gebe ich dir Recht. Daher gilt es, Prioritäten zu setzen. Überlege, was deiner Gesundheit dienlich ist. Das tue dann konsequent für dich. 

Trick: Beobachte dich ein paar Tage lang. Was machst du, das viel Zeit kostet: Chats, fernsehen, unnötige Diskussionen führen, etc. Sei ehrlich! Das heißt nicht, dass du deine Kommunikationskanäle schließen sollst. Ich ermuntere dich, dies effizienter zu gestalten. Man kann weiterhin chatten, im Internet und sozialen Medien surfen, doch dann mit einem Zeitlimit. Das braucht etwas Selbstdisziplin. Die gewonnenen Zeit investierst du in dich. Du hast schließlich etwas davon.

Entspannung im Alltag und dein Gewinn:

  • Der Blutdruck sinkt.
  • Die Muskeln entspannen.
  • Du hast häufiger positive Gedanken oder eine bessere Sicht auf die Welt.
  • Ein allgemeines Wohlgefühl stellt sich ein.
  • Die Kreativität kehrt zurück. Diese braucht Ruhe und Auszeiten – allerdings etwas mehr als nur 2 Minuten am Tag 😉.

Viel Freude beim Ausprobieren und berichte doch einmal, was sich für dich verändert hat!

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2 Kommentare

    1. Lieber Knut,

      danke für das schöne Feedback!
      Es freut mich, wenn du für dich Tipps mitnehmen kannst! Viel Erfolg und eine schöne Adventszeit wünsche ich dir!

      Herzlichst
      Pam

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